Interview mit Alexa Seewald zum Projekt „ANDERSRUMportrait“

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Foto: Alexa Seewald, ANDERSRUMportrait

2010 startete Alexa Seewald das internationale Kunstprojekt ANDERSRUMportrait. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die sich andersrum fotografieren lassen und damit ein individuelles Zeichen für das „Andersrum-Sein“, also das „Nicht-heteronormativ-Sein“, setzen. Und das ganz unabhängig von der eigenen sexuellen Orientierung oder Identität.

Ich bin durch die Ausstellung in Schwerin darauf aufmerksam geworden, die zwischen Juni und September zeitgleich im Kunsthaus, im Stadthaus sowie entlang der Schlosspromenade stattfand.

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Blogparade: „Meine Blogthemenbiografie“

So – nun ist es passiert! Ich habe mich bereits nach nur 5 Blogbeiträgen dazu entschieden, an einer Blogparade teilzunehmen. Genauer gesagt an der Blogparade „Meine Blogthemenbiografie“ vom Blog Steflei Fotografie.

Mithilfe dieses Posts möchte ich euch einen Blick hinter die Kulissen von „Queer durch die Medien“ werfen lassen und kurz erklären, warum ich mich für dieses Thema entschieden habe.

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Review: „Zero at the Bone“

Ein Auftragskiller, der innerlich kaputt ist und durch seinen Seelenpartner wieder den Weg ins Leben findet? Als ich las, worum es bei „Zero at the Bone“ ging, war ich sofort Feuer und Flamme. Denn ich bin ganz ehrlich: Ich stehe auf Männer (und Frauen), die wie Atlas die ganze Last der Welt auf ihren Schultern tragen, die ihren weichen inneren Kern unter einem Panzer versteckt halten und diesen niemandem zeigen. Bis sie dann endlich auf DEN einen Menschen treffen.

All das verkörpert D, der tragische Held dieses Buches. Und ich kann euch sagen, dieser Charakter schafft es, dem Roman von Jane Seville Leben einzuhauchen und ihm die nötige Tiefe zu geben.

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Review: „Im Herzen der Gewalt“

Mittlerweile kann ich nicht mehr genau sagen, was mich damals am meisten an dem Buch „Im Herzen der Gewalt“ angesprochen hat. War es der Titel oder das Cover, das zwar wenig preisgibt und dennoch aussagekräftig ist? Oder der Klappentext, der mir schnell verdeutlichte, dass meine Gefühle Achterbahn fahren werden?

Doch eine Sache weiß ich nun ganz genau: Und zwar, dass das, was ich beim Kauf des autobiographischen Romans fühlte, nichts im Vergleich zu dem war, als das, was ich während und nach der Lektüre empfunden habe.

Hilflosigkeit, Fassungslosigkeit, Schock, Trauer und Wut. Diese Wörter stellen nur einen Bruchteil der Gefühle dar, die in mir hoch kamen, während ich erfuhr, was Édouard Louis in jener Weihnachtsnacht widerfahren ist und wie ihm ein Stück weit die Freiheit genommen wurde.

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Interview mit dem Autor von „Volle Socke Nick“

„Nick fährt volle Socke mit seinem BMW. Er trinkt volle Socke auf Partys. Im Job versucht er volle Socke zu chillen. Und Nick findet sein Leben so auch voll perfekt! Aber dann gewinnt er einen Preis, der geradezu überirdisch ist.“

Bei diesen Zeilen wird wohl der eine oder andere hellhörig. Wer ist dieser Nick? Was ist er für ein Typ? Und was zum Teufel ist das für ein Preis, den er plötzlich gewinnt?

Genauso ging es mir, als ich den Klappentext von „Volle Socke Nick“ las. Schnell besorgte ich mir das zugegeben dünne Buch (52 Seiten) und las es in einem Zug durch. Während der Lektüre schwirrten mir zahllose Gedanken durch den Kopf, alle begleitet von Begriffen wie „verrückt“, „überzogen“, „schockierend“, „albern“ und „lustig“.

Wolf Vierblatt, der Autor dieses Stücks, gibt im folgenden Interview einen kleinen Einblick in dein erstes Buch:

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Nagron – Ein Paar mit Happy End

Wisst ihr, was mich am meisten an Serien stört, die schwule oder lesbische Charaktere im Laufe der Handlung einführen? Sie geben diesen Figuren in zahlreichen Fällen keine echte Chance auf ein Happy End. Zumindest geschieht das meistens genau bei den Serien, die ich gern schaue bzw. geschaut habe. Hier sind nur mal ein paar Beispiele:

  • Ianto Jones und Captain Jack Harkness aus „Torchwood“
  • Roman und Deniz aus „Alles was zählt“
  • Luke Snyder und Reid Oliver aus „As the world turns“
  • Sara Lance und Nyssa al Ghul aus „Arrow“

Um so mehr hat es mich gefreut, als Steven DeKnight, der Executive Producer der Serie „Spartacus“, sich dazu entschied, dem Charakter Agron eine größere Rolle zuzugestehen, ihm mit Nasir einen ebenbürtigen Partner zur Seite zu stellen und beide am Ende wortwörtlich in den Sonnenuntergang gehen zu lassen.

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Review: „Was zu dir gehört“

Ich gebe es ja zu, ich war noch nie in Sofia. Dementsprechend weiß ich nicht viel über die Stadt, die Menschen, ihre Gepflogenheiten oder gar ihre Lebensumstände.

Doch eins weiß ich ganz sicher und habe es auch schon am eigenen Leib erlebt: Wenn zwei Welten aufeinander prallen, dann werden oftmals Naturgewalten freigesetzt. Vor allem, wenn sich die Menschen, die im Grunde verschieden sind, zueinander hingezogen fühlen. Dann sind normale Gesetzmäßigkeiten außer Kraft gesetzt. Menschen, die nicht die gleiche Sprache sprechen, verstehen sich ohne Worte. Gesellschaftliche Unterschiede treten in den Hintergrund, solange man sich von der Außenwelt absondert. Aus diesem Grund – und aus zahlreichen weiteren – ist mir das Buch „Was zu dir gehört“ ans Herz gewachsen.

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Édouard Louis im Theater

Eigentlich wollte ich meinen Blog ja mit einer Rezension eines Buches beginnen, das mir sehr am Herzen liegt. Dabei handelt es sich um den Titel „Was zu dir gehört“ von Garth Greenwell. Aber keine Panik, ich hole das nach und veröffentliche meine Gedanken dazu in Kürze.

Vielmehr möchte ich meinen ersten Blog-Post dazu nutzen, euch auf auf zwei Veranstaltungen hinzuweisen, über die ich bei meinen Recherchen gestoßen bin.

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