Meine erste „Same Dream“-Buchbox

Zuerst einmal: Ich folge der Schmökerbox bereits schon sehr lange auf Facebook. Doch nie habe ich mich so recht an die Bestellung einer solchen Buchbox getraut, weil ich mir nicht sicher war, ob mir die Bücher darin auch wirklich gefallen würden.

Das änderte sich schlagartig, als Juliane von Like a Dream und Sarah von Same Nature die „Same Dream“-Buchbox ins Leben riefen, die sich ausschließlich auf Bücher mit Themen rund um LGBT+ fokussierten.

Doch was genau ist eine Buchbox? Ganz einfach: Es ist eine Box, die man ähnlich wie Abo-Boxen der Zeitschrift „Brigitte“ bestellen kann und in der sich verschiedene thematisch zusammenhängende Gegenstände befinden. In dem Fall der Buchboxen liegt der Fokus natürlich auf einer Auswahl an gedruckten Werken und allem, was dazu gehört. Sprich: Schokolade, ein Lesezeichen, ein Stift zum Notizen festhalten oder weiterführende Hinweise zu anderen Büchern.

Als Juliane und Sarah ihre Box also auf Facebook Mitte September ankündigten, zögerte ich nicht lange, sondern ließ mich sofort in den Verteiler für die Vorbestellungen aufnehmen. Denn ich wollte eine der Ersten sein, die eine solche Buchbox bekommt.

Da man im Vorfeld nicht weiß, was in diesem Paket drin ist, war ich wirklich gespannt und neugierig. Ein Pluspunkt für alle, die sich gerne überraschen lassen. Meine Vorfreude erhielt allerdings einen kleinen Dämpfer, als auf der Facebook-Seite von „Same Dream“ in einer Sneak Peek ankündigt wurde, dass das Oberthema „Vampire“ sein wird. Denn ich bin an sich nicht so ein großer Fan von Blutsauger-Storys.

Doch bestellt ist bestellt, dachte ich mir im selben Moment und schon war die Neugier wieder entfacht. Also hieß es nun Abwarten und Tee trinken“.

Insgesamt musste ich auf meine Lieferung acht Wochen. Was für manche viel sein mag, war für mich vollkommen okay. Denn ich wusste, dass die Initiatoren die Pakete selbst zusammenstellen und zur Post bringen würden. Da kann man bei weitem nicht von einer „Same-Day-Delivery“ ausgehen und es auch nicht erwarten.

Als die Buchbox endlich ankam, konnte ich es wirklich kaum erwarten, sie aufzumachen. Was mich wohl darin erwartete? Und ob die 35,00 Euro, die ich für das Paket auf den Tisch gelegt habe, es auch wert waren? Diese und ähnliche Fragen spukten mir im Kopf rum.

Insgesamt sieben größere Gegenstände und mehrere kleinere Goodies fanden sich im Päckchen, die liebevoll einzeln verpackt waren und bruchsicher verstaut wurden. Hier ist eine Auflistung:

  • „Amano“ von Sarah Cepin
  • „Und dann gehört die Zeit uns“ von Jessica Martin
  • Leseproben und Flyer zu anderen Büchern
  • Ein Notizbuch von Paperblanks
  • Ein Schaumbad in Form einer Blutkonserve
  • Ein Lesezeichen
  • Ein Schlüsselanhänger mit Eisenkraut
  • Nervennahrung für die Lektüre in Form von Tee und Bonbons (nicht abgebildet)
  • Ein Stoffbeutel für meine Bücher (nicht abgebildet)

In meinen Augen das tollste Teil im Paket war jedoch der beiliegende Brief von „Same Dream“. Er enthielt nicht nur Hinweise darauf, warum sich Sarah und Juliane für diesen oder jenen Gegenstand entschieden hatten, sondern war auch noch handgeschrieben. Eine sehr schöne Geste, über die ich mich (und bestimmt viele andere auch) sehr gefreut habe.

Mein Fazit:

Generell: Eine Buchbox, die sich immer einem bestimmten Thema widmet, ist definitiv eine tolle Möglichkeit, neue Titel kennenzulernen und seine eigene Lesesucht zu befriedigen.

Bezogen auf „Same Dream“: Ich kann jedem, der auf Bücher mit LGBT+-Bezug steht, definitiv dazu raten, dieses Angebot anzunehmen und auch eine solche Box zu bestellen. Denn das Paket war nicht nur prall gefüllt, die Gegenstände wurden auch mit Liebe ausgesucht.

Einziger Mangel: Das Paket an sich war eine einfache braune Box, die offenbar schon einmal für was anderes verwendet wurde. Ich hätte mich über eine individuell für das Thema ausgesuchte bzw. gestaltete Kiste gefreut. Aber dieser Kritikpunkt ist eigentlich zu vernachlässigen, denn wie sagt man so schön: „Don’t judge a book by it’s cover“ – also im übertragenen Sinne „Beurteile eine Buchbox nie nach ihrer Verpackung“. 

4 Gedanken zu „Meine erste „Same Dream“-Buchbox

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