Review: „Und dann gehört die Zeit uns“

Ein Vampir und ein Mensch treffen aufeinander und verlieben sich unsterblich ineinander, obwohl sie eigentlich nicht zusammen sein sollten? Als ich mir den Klappentext von „Und dann gehört die Zeit uns“ durchlas, musste ich sofort an die „Biss“-Buchreihe und irgendwie auch an „Romeo und Julia“ denken.

Und in Teilen entsprach der Roman von Jessica Martin auch sowohl der Buchreihe von Stephenie Meyer als auch der Shakespeare-Tragödie. Denn Hunter (der Vampir) kann sich ähnlich wie Edward aus den Biss-Büchern nicht dagegen wehren, dass er sich zu Lorenz (der Mensch) hingezogen fühlt – und das nicht nur des Blutes wegen. Zudem muss Lorenz sterben, damit die beiden endlich richtig zusammen sein können. Auch Romeo und Julia mussten den Tod wählen, um als Paar vereint zu sein.

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Review: „Im Versteck“

Als ich das Cover sah und den Titel las, wusste ich nicht so recht, was mich erwarten wird. „Was mag wohl hinter der verschlossenen Tür des Hauses geschehen?“, fragte ich mich. „Mord und Totschlag wird es doch wohl nicht geben, da das Genre ‚Roman‘ ist. Oder doch?“

Diese und weitere Fragen schwirrten mir im Kopf herum, weshalb ich einfach zugriff und das Buch in meinen Lesestapel aufnahm. Und ich habe es nicht bereut. Denn das Buch ist abwechselnd zärtlich und brutal, emotional und unsentimental, zuversichtlich und morbide. Man ist hin und her gerissen zwischen Verständnis und Ungläubigkeit.

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