Review: „Zero at the Bone“

Ein Auftragskiller, der innerlich kaputt ist und durch seinen Seelenpartner wieder den Weg ins Leben findet? Als ich las, worum es bei „Zero at the Bone“ ging, war ich sofort Feuer und Flamme. Denn ich bin ganz ehrlich: Ich stehe auf Männer (und Frauen), die wie Atlas die ganze Last der Welt auf ihren Schultern tragen, die ihren weichen inneren Kern unter einem Panzer versteckt halten und diesen niemandem zeigen. Bis sie dann endlich auf DEN einen Menschen treffen.

All das verkörpert D, der tragische Held dieses Buches. Und ich kann euch sagen, dieser Charakter schafft es, dem Roman von Jane Seville Leben einzuhauchen und ihm die nötige Tiefe zu geben.

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Nagron – Ein Paar mit Happy End

Wisst ihr, was mich am meisten an Serien stört, die schwule oder lesbische Charaktere im Laufe der Handlung einführen? Sie geben diesen Figuren in zahlreichen Fällen keine echte Chance auf ein Happy End. Zumindest geschieht das meistens genau bei den Serien, die ich gern schaue bzw. geschaut habe. Hier sind nur mal ein paar Beispiele:

  • Ianto Jones und Captain Jack Harkness aus „Torchwood“
  • Roman und Deniz aus „Alles was zählt“
  • Luke Snyder und Reid Oliver aus „As the world turns“
  • Sara Lance und Nyssa al Ghul aus „Arrow“

Um so mehr hat es mich gefreut, als Steven DeKnight, der Executive Producer der Serie „Spartacus“, sich dazu entschied, dem Charakter Agron eine größere Rolle zuzugestehen, ihm mit Nasir einen ebenbürtigen Partner zur Seite zu stellen und beide am Ende wortwörtlich in den Sonnenuntergang gehen zu lassen.

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