Review: „Ein wenig Leben“

Einen knapp Tausendseiter habe ich schon ewig nicht mehr gelesen. Deshalb war ich sofort Feuer und Flamme, als ich in der Buchhandlung auf „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara gestoßen bin. Der Name der Autorin selbst sagte mir nichts, aber als ich den Klappentext las und die Verkäuferin mir sagte, dass dieses Buch sehr anspruchsvoll ist, griff ich schnell zu.Vor allem das Thema einer lebenslangen Freundschaft sprach mich an. Denn ist so eine lange emotionale Bindung an andere Menschen nicht erstrebenswert? Ich wollte also mehr wissen über die Charaktere, wie sie lebten und liebten. Natürlich sprach mich auch die Tatsache an, dass es im Buch eben nicht nur um die schönen Seiten des Lebens geht. Doch war mir zu Beginn nicht bewusst, in welchen Sog ich geraten werde.

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