Über mich

Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich einmal kurz vorstellen und darlegen, was es mit diesem Blog auf sich hat:

Alles begann, als ich 2005 mein Germanistikstudium in Darmstadt begann. Damals tummelte ich mich zum ersten Mal auf Facebook und lernte dort eine ganz andere Realität und Community kennen. Es war aufregend und neu und einfach nur spannend.

Kurze Zeit später – ich habe mich auf dem sozialen Netzwerk immer häufiger mit Serien und Filmen beschäftigt – entdeckte ich auf RTL2 die Serie „Queer as Folk“. Ich verliebte mich in Sekundenschnelle in Brian Kinney, der in Pittsburgh, Pennsylvania, sein „out and proud“-Leben genießt. Vor allem seine Art, mit seinem Schützling Justin Taylor umzugehen, hatte mich in seinen Bann gezogen. Denn ihm zeigte er, was es heißt sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und anders denkenden Menschen den sinnbildlichen Mittelfinger zu zeigen. Brian stellte zu diesem Zeitpunkt eine Person für mich dar, die sich selbst treu bleibt. Und um ehrlich zu sein, ich liebe ihn noch immer!

Und seitdem ging es ganz schnell. Ich entdeckte Serien-Pairings, deren Charaktere nicht immer schwul oder lesbisch sind, aufgrund ihrer Hingabe zueinander es aber durchaus sein können. McDanno von „Hawaii 5-0“, Destiel von „Supernatural“, Sterek von „Teen Wolf“ oder Janto von „Torchwood“. Ich wurde hineingezogen in eine Welt, in der es Serien und Filme mit Charakteren gab, die mal schwul, lesbisch oder keins von beiden waren. Doch all diese verbindet auch heute noch vor allem eins: ihre Empathie und Zuneigung einer anderen Person gegenüber, die ich zu gerne mit Liebe gleichsetzen möchte.

Ich fing an, mich mit queeren Filmen und Büchern zu beschäftigen und entdeckte, das mich die Vielfalt der Geschichten, aber auch die Herausforderungen, die die Charaktere zu bewältigen haben, mich in ihren Bann zogen. Doch war es weniger, weil ich auf fiktionale Geschichten stehe und mir diese bildlich vorstellen kann. Vielmehr weil die meisten Storys auf Erfahrungen der Autoren, Schauspieler oder Regisseure beruhen, die sie selbst machen mussten aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung und damit ihrem Lebensstil (der sich wohlbemerkt in seinen Grundfesten nicht von denen heterosexueller Menschen unterscheidet).

Alles in allem kann ich sagen, dass mich queere Geschichten, ihre queeren Charaktere und die damit verbundenen Ideale motivieren. Motivieren, ein besserer, weil weltoffenerer Mensch zu werden und andere ebenfalls dazu zu bewegen, jeden Menschen als den zu respektieren, der er ist. Ungeachtet seiner Vorlieben, Überzeugungen oder Lebensweisen.

Mit diesem Blog will ich meine Vorliebe für diese Medienformate freien Lauf lassen und gleichzeitig zeigen, welch tolle Sparte in dieser Medienwelt steckt. Denn noch viel zu wenige Menschen kennen Filme wie „Freier Fall“, Sendeformate wie „Queer Eye“ oder Bücher wie „Was zu dir gehört“. Doch mal sollte sie kennen, zumindest wenigstens in Teilen. Denn diese Produkte können es schaffen, Mauern einzureißen und Barrieren abzubauen.

Für eine buntere Welt ohne Vorurteile!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich schon jetzt auf euer Feedback.

Liebe Grüße

Anja